Hersteller
Seilheimer Paul (PS), Solingen
Modell
1933-1935 [Frühe Fertigung]
Inschrift
Alles für Deutschland
Klinge
zweischneidig
Länge
378 mm
Gewicht
455 g
Zustand
2
Anmerkung
«Om» Ostmark
NSKK Dienstdolch [Frühe Fertigung] - Paul Seilheimer Solingen
NSKK-Dienstdolch in früher Fertigung aus dem Zeitraum 1933–1935, hergestellt von Paul Seilheimer Solingen. Der Dolch gehört zur frühen Ausführung der Dienstdolche des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps und besitzt auf der unteren Parierstange die passende Gruppenstempelung „Om“ für Ostmark. Die Kombination aus frühem Aufbau, Nickel-Parierstangen, Hersteller Paul Seilheimer Solingen und passender Gruppenmarkierung macht dieses Stück besonders interessant für die sammlerische Einordnung.
Griff & Parierstangen: Brauner Holzgriff mit eingesetztem Hoheitsadler sowie darüber befindlichem emailliertem SA-Emblem. Beide Griffembleme sind innen geklammert. Die beiden Parierstangen bestehen aus Nickel und entsprechen der frühen Fertigungsweise. Auf der unteren Parierstange befindet sich die Gruppenstempelung „Om“, welche für Ostmark steht und passend zum Hersteller einzuordnen ist.
Klinge: Auf der Vorderseite der Klinge befindet sich die bekannte SA-Devise „Alles für Deutschland“. Auf der Rückseite ist das Herstellerlogo Paul Seilheimer Solingen angebracht. Die Klingenschultern liegen sauber und passend an der unteren Parierstange an. Die Herstellerkennzeichnung, die passende Gruppenstempelung und der frühe Aufbau sind wichtige Merkmale bei der Bestimmung dieses NSKK-Dienstdolches.
Scheide: Die Scheide besteht aus Eisen und besitzt eine schwarze nachträgliche Lackierung. Die beiden Scheidenbeschläge bestehen aus vernickeltem Stahlblech und werden jeweils seitlich mit zwei kleinen Schräubchen gehalten. Die schwarze Scheidenausführung entspricht dem Erscheinungsbild eines NSKK-Dienstdolches, wobei die nachträgliche Lackierung bei der Zustandsbeschreibung entsprechend zu berücksichtigen ist.
Besonderheit: Besonders hervorzuheben ist die frühe Fertigung mit Nickel-Parierstangen, dem selteneren Hersteller Paul Seilheimer Solingen, der passenden Gruppenstempelung „Om“ Ostmark, geklammerten Griffemblemen und der sauber anliegenden Klinge. Der Dolch stellt ein gut zuordenbares Beispiel eines frühen NSKK-Dienstdolches mit zeittypischer Ausstattung und sammlerisch relevanten Hersteller- und Gruppenmerkmalen dar.
Historische Einordnung: Früher NSKK-Dienstdolch von Paul Seilheimer Solingen
Der NSKK-Dienstdolch basiert in seiner Grundform auf dem frühen SA-Dienstdolch und wurde von Angehörigen des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps getragen. Frühe Stücke aus dem Zeitraum 1933–1935 zeichnen sich häufig durch hochwertige Materialien, Nickelbeschläge und sauber ausgeführte Herstellerkennzeichnungen aus.
Das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps war eine motorisierte Organisation innerhalb der nationalsozialistischen Strukturen. Die Dienstdolche dienten nicht als praktische Einsatzmesser, sondern als repräsentative Seitenwaffen und Bestandteil der Uniformausstattung.
Bei frühen Dolchen sind Hersteller, Materialausführung, Gruppenstempelung, Klingenschultern, Griffembleme und Scheidenaufbau wichtige Merkmale für die sammlerische Bestimmung. Die Gruppenstempelung „Om“ steht für Ostmark und ist in Verbindung mit dem Hersteller Paul Seilheimer Solingen ein relevantes Detail dieses Stückes.
Der hier vorliegende Dolch verbindet typische Merkmale einer frühen Fertigung: Nickel-Parierstangen, geklammerte Griffembleme, Herstellerlogo auf der Klinge, passende Gruppenstempelung und eine schwarze NSKK-Scheide. Damit handelt es sich um ein zeitgeschichtlich einzuordnendes Sammlerstück innerhalb der frühen NSKK-Blankwaffen.
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