SA Dagger [Middle Version] with Hanger by Haan Klittermann & Moog Solingen (RZM M7/29)
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Maker
Klittermann Haan & Moog Solingen
Model
1936-1938 [Middle Version]
Maker
RZM M7/29
Inscription
Alles für Deutschland «Everything for Germany»
Blade
double-edged
Length
368 mm
Weight
435 g
Hanger
Leather Hanger RZM L2/5/39
Condition
Near Mint
SA Dagger [Middle Version] with Hanger by Haan Klittermann & Moog Solingen (RZM M7/29)
SA-Dienstdolch der Sturmabteilung (SA) in mittlerer Fertigung aus der Zeit 1936–1938, mit dem eher seltenen RZM-Code M7/29 und dem Herstellerlogo Haan Klittermann & Moog, Solingen. Ein sehr schönes Beispiel dieser Produktionsperiode, vollständig mit originalem SA-Gehänge.
Griff: Brauner Holzgriff mit vertikalem Verlauf der Maserung. Eingesetzt sind der Hoheitsadler aus Neusilber sowie das emaillierte SA-Emblem in Rot und Silber, beide original eingesetzt und nicht nachbearbeitet.
Klinge: Zweischneidige, spiegelblanke Klinge in nahezu neuwertiger Erhaltung. Vorderseitig befindet sich die Devise in tiefer Ausführung: „Alles für Deutschland“. Das Crossgrain ist 100% erhalten. Rückseitig das Herstellerlogo „Haan Klittermann & Moog Solingen“ sowie die RZM-Markierung „M7/29 1938“ (ungewöhnlich hoch auf der Klinge angesetzt). Die Klingenschultern schließen exakt mit der unteren Parierstange ab – ein Merkmal hochwertiger Fertigung dieser Periode.
Scheide: Eisenscheide mit vollständig erhaltener Originallackierung in Braun. Beide Scheidenbeschläge sind vernickelt und mit seitlich eingeführten Rundschrauben befestigt. Am oberen Beschlag befindet sich der Ring für das Tragegehänge.
Gehänge: Braunes Leder-Gehänge mit originalem, funktionsfähigem Schnappverschluss. Der Verschluss ist mit Assmann DRGM gestempelt. Das Leder ist mit RZM L2/5/39 markiert. Schnalle und Schnappverschluss bestehen aus vernickeltem Stahl.
Historische Einordnung: SA-Dienstdolch mittlere Fertigung 1936–1938 (RZM-Periode)
Der SA-Dienstdolch wurde 1933 eingeführt und blieb in verschiedenen Fertigungsphasen bis in die späten 1930er/ frühen 1940er Jahre im Umlauf. Die mittlere Fertigung (etwa 1936–1938) markiert den Übergang zu stärker standardisierten Produktionsabläufen, die sich häufig an den Vorgaben der RZM orientierten.
In dieser Phase begegnen vermehrt RZM-Kennzeichnungen und Codes, die den zugelassenen Hersteller eindeutig zuordnen. Der hier vorhandene Code M7/29 ist im Sammlerbereich vergleichsweise selten anzutreffen. Typisch und besonders wünschenswert sind eine klare, tief geätzte Devise „Alles für Deutschland“ sowie vollständig erhaltenes Crossgrain.
Ein vollständig erhaltenes Ensemble mit Originallackierung der Scheide und originalem Gehänge – hier mit Assmann DRGM und RZM-Markierungen – zählt zu den besonders attraktiven Beispielen der mittleren SA-Fertigung.
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