SS Dienstdolch [Späte Fertigung] mit Vertikalgehänge - RZM M7/80 (Gustav Spitzer Solingen)
Hersteller
Spitzer C. Gustav, Solingen
Modell
1938-1942 [Späte Fertigung]
Inschrift
Meine Ehre heißt Treue
Klinge
zweischneidig
Länge
376 mm
Gewicht
428 g (mit Gehänge)
Gehänge
Leder-Tragegehänge Assmann DRGM
Zustand
2+
SS Dienstdolch [Späte Fertigung] mit Vertikalgehänge - RZM M7/80 (Gustav Spitzer Solingen)
Später SS-Dienstdolch in RZM-Fertigung, hergestellt nach den Vorgaben der Reichszeugmeisterei. Die Klinge ist mit dem Herstellerkode M7/80 versehen, welcher dem Solinger Produzenten Gustav Spitzer zugeordnet wird. Das Stück zeigt die typischen Merkmale einer späten Fertigung und wird zusammen mit einem originalen Vertikalgehänge angeboten.
Griff: Holzgriff der späten Ausführung mit eingesetztem SS-Emblem sowie Hoheitsadler aus Aluminium. Beide Abzeichen sind zeittypisch innen geklammert. Die Parierstangen bestehen aus versilbertem Zink. Der Griff sitzt fest und ohne Spiel zwischen den Beschlägen.
Klinge: Zweischneidige, spiegelblanke Stahlklinge in gepflegtem Erhaltungszustand, ohne Rostnarben, Kerben oder Ausbrüche. Auf der Vorderseite befindet sich die tief und markant geätzte SS-Devise „Meine Ehre heißt Treue“ in der für späte RZM-Stücke typischen, kantigen Ausführung. Die Rückseite trägt den RZM-Code „M7/80“ für Gustav Spitzer, Solingen. Die Spitze ist vollständig erhalten; die Klingenschultern schließen sauber mit der unteren Parierstange ab.
Scheide: Eiserne Scheide mit schwarzer Lackierung. Die Beschläge bestehen aus vernickeltem Stahlblech und sind seitlich jeweils mit zwei Schrauben befestigt. Die Scheide ist gerade und weist keine Verformungen auf.
Gehänge: Schwarzes Senkrecht- bzw. Vertikalgehänge in zeittypischer Ausführung. Gestempelt Assmann DRGM. Der Karabinerhaken ist aus Eisen. Ein passendes Tragezubehör, das die späte Fertigungsvariante stimmig ergänzt.
Historische Einordnung: SS-Dienstdolch der späten RZM-Periode
Späte SS-Dienstdolche unterscheiden sich in mehreren Details deutlich von den frühen Stücken. Während frühe Fertigungen oft mit massiveren Nickel- oder Neusilberteilen ausgestattet waren, zeigen die späteren Exemplare eine stärker vereinheitlichte Produktion nach den Richtlinien der Reichszeugmeisterei (RZM). Dazu gehören die Herstellercodes auf der Klinge sowie die veränderte Materialwahl bei Beschlägen und Emblemen.
Typisch für diese Periode sind Zink-Parierstangen, Aluminiumadler und eine klar ausgeführte, für RZM-Dolche charakteristische Devise „Meine Ehre heißt Treue“. Die Kennzeichnung M7/80 ermöglicht die Zuordnung zu Gustav Spitzer, Solingen, was das Stück auch aus herstellerkundlicher Sicht interessant macht.
Ergänzt wird der Dolch durch ein passendes schwarzes Vertikalgehänge, wie es bei späten Tragevarianten häufig zu finden ist. Ein geschlossenes Ensemble aus Dolch, Scheide und zeitgerechtem Gehänge besitzt für Sammler besonderen Reiz, da es die typische Erscheinung der späten SS-Dienstdolche sehr anschaulich wiedergibt.
Bewertung(en)
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