SA Dienstdolch [Späte Fertigung] mit Vertikalgehänge - RZM M7/104 (Ludwig Zeitler Wien)
Hersteller
Zeitler Ludwig, Österreich
Modell
1939-1942 [Späte Variante]
Hersteller
RZM M7/104
Inschrift
«Alles für Deutschland»
Klinge
zweischneidig
Länge
378 mm
Gewicht
472 g
Gehänge
Vertikalgehänge mit Karabinerhaken (Assmann)
Zustand
2
SA Dienstdolch [Späte Fertigung] mit Vertikalgehänge - RZM M7/104 (Ludwig Zeitler Wien)
SA-Dienstdolch der späten Fertigungsphase aus der Zeit ca. 1939–1942. Gefertigt vom zugelassenen RZM-Hersteller Ludwig Zeitler, Wien, gekennzeichnet mit dem Herstellerkode RZM M7/104. Der Dolch wird komplett mit einem originalen seltenen braunen SA-Vertikalgehänge angeboten.
Griff: Brauner Holzgriff mit sauber eingesetztem Hoheitsadler aus Neusilber. Oberhalb befindet sich das emaillierte SA-Emblem, original geklammert und ohne erkennbare Manipulation. Die Parierstangen sind versilbert, mit teilweise altersbedingtem Abrieb der Versilberung. Der Griff sitzt fest zwischen den Parierstangen. Auf der Rückseite des Griffes sind leichte Gebrauchsspuren vorhanden.
Klinge: Zweischneidige Stahlklinge. Vorderseitig ist die Devise „Alles für Deutschland“ klar und gleichmäßig geätzt. Auf der Rückseite befindet sich das RZM-Herstellerzeichen „RZM M7/104 – Ludwig Zeitler Wien“. Die Klingenschultern schließen exakt und spaltfrei an die Parierstange an.
Scheide: Originale braun lackierte Stahlscheide in außergewöhnlich gutem Erhaltungszustand. Beide Scheidenbeschläge sind seitlich mit runden Schrauben montiert. Die Scheidenspitze ist unbeschädigt — keine Dellen, Druckstellen oder Anstoßungen. Eine besonders schön erhaltene Scheide der späten SA-Fertigung.
Gehänge: Originales braunes Vertikalgehänge aus Leder in sehr schöner Erhaltung. Der funktionstüchtige Schnappverschluss ist mit Assmann / DRGM gestempelt. Die Metallteile (Schnalle, Verschluss, Haken) sind sehr gut erhalten und zeigen nur geringe, altersbedingte Gebrauchsspuren. Ein vollständig passendes und authentisches Trageensemble.
Historische Einordnung: SA-Dienstdolch späte Fertigung (RZM-Periode)
Der SA-Dienstdolch wurde ab 1933 als Symbolwaffe der Sturmabteilung (SA) eingeführt. Ab etwa 1938/39 erfolgte die Fertigung zunehmend unter Kontrolle der Reichszeugmeisterei (RZM), wodurch Herstellerkennzeichnungen in Form von RZM-Codes auf den Klingen verwendet wurden.
Späte Ausführungen unterscheiden sich von frühen Stücken vor allem durch Materialänderungen, wie beispielsweise versilberte Zinkbeschläge sowie vereinfachte Fertigungsprozesse, bedingt durch die Kriegswirtschaft.
Vertikalgehänge stellen innerhalb der SA-Tragevarianten eine deutlich seltenere Ausführung dar. Komplett erhaltene Sets mit originalem Gehänge und klarer RZM-Kennzeichnung gelten heute als sammlerisch besonders interessant.
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