NSKK Ehrendolch [Frühe Fertigung] mit Damastklinge PD – Albert Dörschel Solingen
Hersteller
Dörschel Albert, Solingen
Modell
1933-1935 [Frühe Fertigung]
Inschrift
Alles für Deutschland
Klinge
zweischneidig
Länge
381 mm
Gewicht
505 g (mit Gehänge)
Gehänge
Leder-Gehänge
Zustand
1-
Anmerkung
«BO» Bayrische Ostmark
NSKK Ehrendolch [Frühe Fertigung] mit Damastklinge PD – Albert Dörschel Solingen
Früher SA/NSKK-Ehrendolch aus der Fertigungsperiode 1933–1935, hergestellt von Albert Dörschel, Solingen. Die untere Parierstange trägt die Gruppenstempelung „BO“ für Bayerische Ostmark. Ausgeführt mit einer hochwertigen Damastklinge (Rosendamast) von P&D / Paul Dinger, Solingen.
Griff: Brauner Holzgriff in früher Ausführung. Hoheitsadler sowie das emaillierte SA/NSKK-Emblem sind sauber eingesetzt, zeittypisch innen geklammert und ohne Beschädigungen. Beide Parierstangen bestehen aus Nickel / Neusilber. Die untere Parierstange ist rückseitig mit der Gruppenmarkierung „BO“ gestempelt.
Klinge: Zweischneidige Damastklinge in sehr gutem Erhaltungszustand. Vorderseitig befindet sich die SA/NSKK-Devise „Alles für Deutschland“. Rückseitig ist das Herstellerzeichen „Albert Dörschel Solingen“ vorhanden. Die Klingenschultern schließen sauber an die untere Parierstange an. Die Klingenangel ist mit „P&D“ sowie der Nummer „2“ markiert.
Scheide: Eisenscheide mit schwarzer Brünierung. Die Scheidenbeschläge bestehen ebenfalls aus Nickel und sind seitlich jeweils mit zwei Schrauben befestigt.
Gehänge: Nachträglich angebrachtes, spätes 3-teiliges Ledergehänge. Ein funktionstüchtiger Schnappverschluss ist vorhanden. Das Leder ist markiert mit „Assmann & DRGM“ sowie „RZM M5/8“.
Historische Einordnung: SA/NSKK-Ehrendolch mit Damastklinge (frühe Fertigung 1933–1935)
Der SA-Dienstdolch M33 wurde 1933 als Traditions- und Repräsentationswaffe eingeführt und bildete zugleich die konstruktive Grundlage für die frühen Dolche verwandter Formationen. In seltenen Fällen begegnen Ausführungen als Ehrendolch mit besonders hochwertiger Klinge, darunter echte Damastklingen, die deutlich über dem Standard der Serienfertigung lagen.
Charakteristisch für frühe Stücke (ca. 1933–1935) sind die kräftig geätzte Devise „Alles für Deutschland“, zeittypische Griff- und Beschlagvarianten sowie die Gruppenstempel auf der unteren Parierstange. Die Markierung „BO“ wird sammlerisch der Bayerischen Ostmark zugeordnet.
Bei diesem Exemplar ist die Kombination aus Hersteller Albert Dörschel (Solingen) und einer echten Rosendamastklinge von P&D / Paul Dinger ein herausragendes Merkmal. Solche Damastausführungen sind im Sammlerbereich deutlich seltener und werden wegen ihrer handwerklichen Qualität und ihres dekorativen Klingenbildes besonders geschätzt.
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