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Hersteller
Klaas Robert, Solingen
Modell
1933-1935 [Frühe Fertigung]
Inschrift
1933-1935 [Frühe Fertigung]
Klinge
zweischneidig
Länge
379 mm
Gewicht
426 g
Zustand
2
Anmerkung
"I" [München]
SS Geschenkdolch der Sportschule Fürth mit Expertise - Robert Klaas Solingen
Früher SS-Dienstdolch M33 der Schutzstaffel (SS) in früher Fertigung, mit seltener Geschenkwidmung auf der Rückseite der Klinge zur SS-Sportschule Fürth II. Der Hersteller ist Robert Klaas, Solingen. Die untere Parierstange ist rückseitig mit der römischen Ziffer „I“ (München) gestempelt. Die Gesamtlänge beträgt ca. 37,9 cm. Ein vergleichbarer Dolch ist in der Fachliteratur bei Siegert (Dienstdolche der SS) auf Seite 415 abgebildet.
Griff: Griff aus Ebenholz. Eingesetzt sind der Hoheitsadler in Nickelausführung sowie darüber das emaillierte SS-Emblem, beide zeittypisch innen geklammert. Beide Parierstangen bestehen aus Neusilber. Die untere Parierstange ist auf der Rückseite handgestanzt mit der römischen Ziffer „I“ (München).
Klinge: Blank gehaltene, zweischneidige Klinge. Vorderseitig befindet sich die SS-Devise „Meine Ehre heißt Treue“ in tiefer, zackiger Ausführung. Auf der Rückseite die Geschenkwidmung: „Zur Erinnerung a. SS-Sportschule Fürth II 15.7.-25.8.34“ sowie das Herstellerzeichen Robert Klaas, Solingen. Die Schultern der Klinge passen perfekt auf die untere Parierstange.
Scheide: Eisenscheide mit schwarzer Brünierung. Die beiden Scheidenbeschläge sind aus Neusilber und jeweils seitlich mit zwei Schrauben befestigt. Am oberen Beschlag befindet sich der Ring für das Tragegehänge. Die Scheidenkugel unten ist leicht eingedrückt.
Historische Einordnung: SS-Dienstdolch M33 mit Widmung (1934)
Der SS-Dienstdolch M33 wurde ab 1933 als Traditions- und Ehrenwaffe der Schutzstaffel (SS) eingeführt. In der frühen Fertigung finden sich häufig hochwertige Ausführungen mit Neusilber-Beschlägen sowie die charakteristisch tief geätzte Devise „Meine Ehre heißt Treue“.
Besonders gesucht sind Stücke mit dokumentierbaren Besonderheiten wie Geschenkwidmungen. Widmungen an Ausbildungseinrichtungen – hier die SS-Sportschule Fürth II – geben einen seltenen Einblick in den zeitgenössischen Verwendungs- und Erinnerungskontext.
Römische Ziffern auf der unteren Parierstange dienten der organisatorischen Zuordnung; die Kennzeichnung „I“ wird in der Sammlerliteratur typischerweise mit München verbunden. Hersteller wie Robert Klaas (Solingen) gehören zu den etablierten Produzenten der frühen SS-Dienstdolche.
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