Heeres-Offiziersdolch [M1935] mit Damastklinge - Fridericus Solingen

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Modell

M1935

Hersteller

Fridericus Solingen

Klinge

zweischneidig

Länge

397 mm

Gewicht

398 g

Zustand

1-

Frage zum Produkt? Artikelnummer 4078-SBP

Heeres-Offiziersdolch [M1935] mit Damastklinge - Fridericus Solingen

Seltener Heeres-Offiziersdolch nach dem Modell 1935 mit hochwertiger Damastklinge, hergestellt von Fridericus Solingen. Der Dolch wird zusammen mit Portepee angeboten. Die Gesamtlänge beträgt ca. 40,2 cm. Besonders hervorzuheben sind der seltene Hersteller sowie der bei Sammlern geschätzte „Slant Grip“.

Griff: Sogenannter „Slant Grip“ mit zweifach verdrehten, konvex ausgeführten Kanneluren. Der Griff besteht aus dunkelorangem Trolon und zeigt eine markante, sehr ansprechende Ausstrahlung. Der konische Knauf ist auf die Klingenangel verschraubt und rundum mit zwölf Eichenlaubblättern dekoriert. Am unteren Griffende befindet sich der typische Griffring mit sechs nebeneinander angeordneten Eichenlaubblättern. Die Parierstange ist in Form des Reichsadlers ausgeführt, nach links blickend, mit nach unten verlaufenden Flügelenden. Der Adler hält in seinen Fängen einen Kranz mit Hakenkreuz. Die Details des Adlers sind sehr schön ausgeprägt; auch die Vernickelung bzw. Versilberung wirkt insgesamt stimmig erhalten. Am Griff befindet sich das Portepee.

Klinge: Zweischneidige Damastklinge in sehr gutem Erhaltungszustand. Auf der Rückseite befindet sich das seltene Herstellerlogo „Fridericus Solingen“. Die Klingenspitze ist vollständig erhalten und ungekürzt. Zwischen Klingenschultern und unterer Parierstange sitzt das originale Stoßleder. Insgesamt ein besonders reizvoller Dolch durch die Kombination aus klassischem Heeres-Offiziersmodell und dekorativer Damastausführung.

Scheide: Stahlscheide mit Mundblech und zwei eichenlaubverzierten Scheidenbändern, jeweils mit losen, vollständig geschlossenen Trageringen. Die Scheide ist aus einem Stück Stahlblech gezogen und zeigt auf Vorder- und Rückseite die typische körnige Oberflächenstruktur. Die Spitze ist abgerundet und nicht eingedrückt. Das Mundstück ist separat eingesetzt und mit einer Schraube auf der Rückseite befestigt.

Heeres-Offiziersdolch Modell 1935 mit Damastklinge – Fridericus Solingen – Gesamtansicht

Heeres-Offiziersdolch – Slant Grip aus orangem Trolon mit Adlerparierstange

Heeresdolch – Damastklinge mit Herstellerlogo Fridericus Solingen

Heeres-Offiziersdolch – Detail der Damastklinge und des Stoßleders

Heeres-Offiziersdolch – Scheide mit Eichenlaubbändern und Trageringen

Heeresdolch Modell 1935 – Scheidendetail mit typischer Oberflächenstruktur


Historische Einordnung: Heeres-Offiziersdolch Modell 1935 mit Damastklinge

Der Heeres-Offiziersdolch Modell 1935 zählt zu den bekanntesten deutschen Offiziersblankwaffen des 20. Jahrhunderts. Neben den regulären Ausführungen sind besonders Stücke mit Damastklingen sammlerisch gesucht, da sie den repräsentativen Charakter des Dolches noch einmal deutlich steigern und innerhalb des Modells eine gehobene Variante darstellen.

Besondere Aufmerksamkeit verdient bei diesem Exemplar der sogenannte „Slant Grip“. Diese Griffvariante mit schräg wirkender Linienführung und markanter Trolonfärbung gehört zu den Details, die im Sammlerbereich immer wieder hervorgehoben werden. In Verbindung mit einem sauber ausgearbeiteten Adlergefäß und einer dekorativen Damastklinge ergibt sich ein besonders attraktives Gesamtbild.

Hinzu kommt mit Fridericus Solingen ein vergleichsweise seltener Herstellername. Die Kombination aus seltenem Produzenten, Damastklinge, Slant-Grip, Portepee und stimmiger Scheide macht diesen Heeres-Offiziersdolch zu einem besonders reizvollen Sammlerstück innerhalb der deutschen Offizierswaffen.


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