Dolch für Bahnschutzführer [M1935] mit Portepee & Expertise - Robert Klaas Solingen 3921

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Hersteller

Klaas Robert, Solingen

Modell

M1935

Klinge

zweischneidig

Länge

396 mm

Gewicht

433 g (mit Gehänge und Portepee)

Gehänge

zweiteiliges Gehänge

Zustand

2+

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Dolch für Bahnschutzführer [M1935] mit Portepee & Expertise - Robert Klaas Solingen 3921

Seltenes Exemplar eines Bahnschutz-Führerdolches, Modell 1935, hergestellt vom bekannten Solinger Hersteller Robert Klaas („Kissing Cranes“-Logo auf der Klingenrückseite). Gesamtlänge: 39,6 cm. Typische Fertigung mit den charakteristischen „X“-Markierungen auf den Scheidenbändern – ein eindeutiges Erkennungsmerkmal der Firma Klaas, wie es auch bei Heeresdolchen vorkommt.

Griff: Schwarzer Trolon-Griff mit doppelt verdrehten, konvexen Kanneluren. Konischer Knauf mit 14 fein gravierten Eichenlaubblättern, fest auf die Klingenangel verschraubt. Am unteren Ende befindet sich ein Zier-Griffring mit 7 Eichenblättern in Reihe. Die Parierstange zeigt den nach links blickenden Reichsadler mit nach unten geschwungenen Flügeln, der in seinen Fängen einen Kranz mit Hakenkreuz hält.

Klinge: Blank, sauber und hervorragend erhalten – ohne Rost oder Kerben. Rückseitig mit Herstellerbezeichnung „KISSING CRANES – Robert Klaas, Solingen“. Das originale Stoßleder zwischen Klinge und Parierstange ist erhalten und fest eingesetzt.

Scheide: Aus Stahlblech gefertigt, mit feiner, gleichmäßiger Körnung. Das Mundblech ist separat eingesetzt und rückseitig mit einer Schraube befestigt. Zwei Beschläge mit vollständig geschlossenen Trageringen. Abgerundete Spitze, ohne Beschädigungen. Beide Scheidenbänder tragen die typische „X“-Prägung – charakteristisch für Robert Klaas.

Gehänge: Originales, zweiteiliges Gehänge mit feinem Eichenlaubdekor, Rückseite mit Stoff unterlegt. Metallteile in Aluminiumausführung. Portepee: Zeittypisches 42-cm-Portepee in silber-grauer Ausführung mit authentischer Alterspatina.

Bahnschutz-Führerdolch M1935 – Robert Klaas Solingen

Griff und Parierstange des Bahnschutz-Führerdolches – Robert Klaas Solingen

Klinge und Scheide des Bahnschutzdolches 1935 – Robert Klaas Solingen


Historische Einordnung: Bahnschutz-Führerdolch

Der Bahnschutz-Führerdolch wurde Mitte der 1930er-Jahre als Repräsentationswaffe für Offiziere und Führer des Deutschen Bahnschutzes eingeführt. Seine Form basiert auf dem Heeres-Offiziersdolch M1935 und wurde speziell für die Dienstuniformen des Bahnschutzes angepasst.

Der Bahnschutz war eine paramilitärische Organisation, zuständig für die Sicherheit des Reichsbahnnetzes, den Schutz vor Sabotage und die Kontrolle von Transporten. Führer und Offiziere trugen diesen Dolch zu Parade- und Dienstuniformen, häufig zusammen mit Portepee und silbernem Gehänge.

Dolche der Firma Robert Klaas sind durch die markanten „X“-Prägungen auf den Scheidenbändern eindeutig identifizierbar. Diese Fertigungsdetails sowie die hervorragende Solinger Qualität machen sie heute zu besonders begehrten Sammlerstücken innerhalb der Bahnschutz-Blankwaffen.


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