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Hersteller
Eickhorn Carl, Solingen
Modell
M1939
Klinge
zweischneidig
Länge
395 mm
Gewicht
370 g
Zustand
2
Dolch für Staatsbeamte im höheren Dienst - Carl Eickhorn Solingen
Dolch für Staatsbeamte im höheren Dienst nach dem Modell 1939, hergestellt von Carl Eickhorn, Solingen. Der Dolch befindet sich in einem guten Erhaltungszustand und weist eine Gesamtlänge von ca. 39,5 cm auf. Die Ausführung ist vergoldet; zudem sind die Einzelteile nummeriert, was auf eine werkseitig zusammengehörige Garnitur hinweist.
Griff: Unbeschädigter Griff mit Holzkern und aufgelegten Griffschalen aus Perlmutt. Der Knauf ist als Adlerkopf ausgeführt und mittels Schraube auf der Klingenangel befestigt. Am unteren Griffende befindet sich der zweifach gerillte Griffring. Die Parierstange zeigt den Reichsadler, nach links blickend, mit nach unten auslaufenden Flügelenden; in den Krallen hält der Adler einen Kranz mit Hakenkreuz.
Klinge: Blank ausgeführte, zweischneidige Klinge in sauberer Erhaltung. Die Klingenspitze ist vollständig erhalten und ungekürzt. Auf der Rückseite befindet sich die Herstellerbezeichnung „Carl Eickhorn Solingen“. Zwischen Klingenschultern und unterer Parierstange ist das originale Stoßleder vorhanden.
Scheide: Stahlscheide mit Mundblech sowie zwei eichenlaubverzierten Scheidenbändern und zwei losen, vollständig geschlossenen Trageringen. Die Scheide ist aus Stahlblech gezogen und zeigt auf Vorder- und Rückseite die typische körnige Oberflächenstruktur. Die Spitze ist abgerundet und nicht eingedrückt. Das Mundstück ist separat eingesetzt und mit einer Schraube befestigt.
Historische Einordnung: Dolch für Staatsbeamte im höheren Dienst (Modell 1939)
Der Dolch für Staatsbeamte im höheren Dienst gehört zu den repräsentativen Seitenwaffen, die im späten Zeitraum des Dritten Reiches für bestimmte Laufbahnen und Dienststellungen vorgesehen waren. Charakteristisch sind die hochwertige Ausführung, die dekorative Gestaltung von Griff und Gefäß sowie die typischen Scheidenbänder mit Eichenlaubdekor.
Stücke mit klarer Herstellerzuordnung – wie hier Carl Eickhorn, Solingen – sowie gut erhaltenen, zusammengehörigen Komponenten sind im sammlerischen Bereich besonders gefragt. Die hier erwähnte Nummerierung der Einzelteile wird von Sammlern häufig als Hinweis auf eine stimmige, werksseitig passend montierte Garnitur bewertet.
Insgesamt handelt es sich um ein anschauliches Beispiel für die zeittypische Repräsentationskultur und die formale Gestaltung von Dienst- und Ausgehseitenwaffen jener Epoche.
Bewertung(en)
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